Exponentielles Wachstum durch Technologie und Innovation

Exponentielles Wachstum und exponentielles Denken

Dieser Artikel hat zwei Kernpunkte: Erstens soll er einen Startpunkt ins exponentielle Denken und zum GrundverstĂ€ndnis fĂŒr exponentielles Wachstum dienen. Zweitens möchte ich mit ihm meine Sicht auf den technologischen Bereich exponentiellen Wachstums und exponentiellen Denkens im Allgemeinen geben. Let’s go!


Exponentielles Wachstum bzw. exponentielles Denken ist einer der wichtigsten Skills unserer Zeit.

Egal ob beim Geld (Stichwort Zinseszins), bei der Vorhersage von Populationsentwicklungen und KrankheitsverlĂ€ufen, oder bei der Extrapolation von technologischen und damit auch gesellschaftlichen Trends. Exponentielle VerlĂ€ufe ergĂ€nzend zu linearen verstehen und nutzen zu können kann sich als SchlĂŒsselfĂ€higkeit herausstellen. Denn sie bilden eine essentielle Grundlage fĂŒr das VerstĂ€ndnis von aktuellen und kĂŒnftigen Entwicklungen und Disruptionen aller Coleur.

In einer Zeit von kĂŒnstlicher Intelligenz, CRISPR und Fusionsreaktoren ist lineares Denken in einigen Feldern nicht nur veraltet, sondern sogar gefĂ€hrlich. Denn wenn ich entscheide einen Schritt nach vorn zu tun, weil ich glaube, dass ich dann einen Meter weiter den Boden berĂŒhre, mein Fuß allerdings auf dem Mond auftritt, dann kann das verheerende Folgen haben.

Aus diesem Grund möchte ich mit den nachfolgenden Zeilen eine kleine EinfĂŒhrung ins „exponentielle Denken“ geben und meine Sicht auf dieses darlegen. ZunĂ€chst einmal

Was ist exponentielles Wachstum?

Exponentielles Wachstum ist eine von verschiedenen Wachstumsarten.

Pur und ohne jedweden bewertenden Kontext betrachtet, ist mathematisch dargestellt folgendes:

Das ist exponentielles Wachstum

Exponentielles und lineares Wachstum im direkten Vergleich. Danke, Wikipedia. (Nein im Ernst, Wikipedia ist eine der besten Erfindungen der Menschheit!)

Oder in Tabellenform dargestellt:

Lineares Wachstum

Exponentielles Wachstum

1 1
2 2
3 4
4 8
5 16
6 32
7 64
8 128
9 256
10 512
11 1024

Was sagen uns die rote und die blaue, gestrichelte Linie?

Stell dir einen heißen und trockenen Nachmittag in der Savanne vor. Um dich herum nur ein paar karge BĂ€ume und StrĂ€ucher, ansonsten kilometerweit nichts als flimmernde Hitze bis zum Horizont in jeder Richtung. Du schaust dich um. In etwa einem Kilometer Entfernung siehst du wie sich etwas bewegt.

Ein hungriger Tiger lÀuft mit gefletschten ZÀhnen auf dich zu.

 

Exponentielles Wachstum und der Tiger

Er lĂ€uft immer schneller und beginnt schließlich binnen weniger Sekunden auf dich zu- zu rennen.

Was tust du?

Dein Gehirn denkt, beziehungsweise handelt reflexartig auf Basis linearer Erfahrungen. Du gehst davon aus, das der Tiger erst einen, dann zwei, dann drei usw. Meter nĂ€her kommt. Bis er ĂŒber dich herfĂ€llt.

Das ist die lineare Entwicklung. Diese Art des Denkens hat uns viele tausend Jahre sehr gute Dienste geleistet. Sei es um die Welt der nÀchsten zehn Jahre zu visualisieren. Sei es vor hungrigen Tigern zu entkommen. Das ist die blaue, gestrichelte Linie.

Exponentiell hingegen bedeutet, dass der Tiger mit jeder Bewegung erst einen, dann zwei, dann vier und dann acht Schritte nÀher kommt. Oder anders formuliert:

Nach elf Schritten steht der Tiger direkt vor dir. 

Elf Schritte. In etwa der Zeit, die du brauchst um den Tiger zu bemerken und dir einen Plan zu machen, ist er bereits bei dir und du kannst seinen heißen Atem direkt in deinem Gesicht spĂŒren.

Das ist exponentielles Wachstum. Die rote Linie.

Eine ziemlich gute und weniger gefÀhrliche Veranschaulichung von exponentiellem Wachstum hat  hat Peter Diamandis in einem seiner TED Talks gegeben:

https://www.ted.com/talks/peter_diamandis_abundance_is_our_future?language=de

Ein weiterer Verfechter dieser These, wenn auch aus einem völlig anderen Gebiet, ist Ian Morris. Dieser hat mit seinem Buch “Wer regiert die Welt” die gesellschaftliche Entwicklung untersucht und kommt zu einem Ă€hnlichen Fazit wie Diamandis. Diese beiden stellen gute Eckpfeiler zum Start ins exponentielle Denken dar. Und zum VerstĂ€ndnis exponentiellen Wachstums generell, weil man so nicht im abstrakten bleibt.

Exponentielles Wachstum und die Entwicklung der Menschheit nach Ian Morris

Doch eins nach dem anderen. Wenn exponentielles Wachstum so elementar ist, in welchen Feldern begegnet es uns dann?

Exponentielles Wachstum – Wo und warum?

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Felder in denen exponentielles Wachstum relevant ist, vor allem aber in folgenden dreien:

  • Mathematisch
  • Wirtschaftlich
  • Technologisch

Ich beziehe mich hier auf den technologischen Teil des exponentiellen Wachstums.

Dabei sind vor allem Moores Law, Roses Law, Wrights Law und Goddard’s Law relevant. [Hier ist eine gute Übersicht zu diesen)

Vor allem zu Moores Law gibt es mittlerweile mehr Artikel und Informationen als man verlinken kann, daher hier ein etwas seltener genutztes Beispiel zur Veranschaulichung, Roses Law:

Exponentielles Wachstum am Beispiel der Quantentechnologie.

Roses Law beschreibt exponentielles Wachstum fĂŒr Quantentechnologie, genauer die Anzahl von Qubits pro Rechner pro Zeit. Hier in logarithmischer Darstellung. Quelle öffnet sich beim Klick auf’s Bild.

Dieses besagt, grob gesprochen, dass die Anzahl der nutzbaren Qubits pro FlĂ€che ĂŒber die Zeit exponentiell steigt. Also sehr Ă€hnlich Gordon Moores Gesetz zur Rechnerleistung und der Anzahl von Transistoren. Wer in dem Gebiet tiefer drin steckt, dem brauch ich jetzt nichts weiter zu erlĂ€utern, fĂŒr alle die dies zum ersten Mal hören, eine kleine Übersicht:

Was

Aussage

Moores Law

Anzahl der Transistoren pro Chip verdoppelt sich in Zeit x.

Roses Law Anzahl der QBits pro Chip verdoppelt sich in Zeit x.
Wrights Law Je mehr wir produzieren, desto stÀrker sinken die Preise des produzierten. Denn je mehr wir etwas produzieren, desto besser verstehen und verbessern wir es.
Goddard’s Law StĂŒckkosten sinken im gleichen Maße wie die Produktion steigt.

Mich interessiert vor allem deren Auswirkungen und Interpretation.

Ich glaube, dass einzelne Effekte enorm viel im Mikrokosmos bewirken können. Wenn man diese Effekte nun auf eine ganze Gesellschaft oder gar die Welt hochskaliert, wird exponentielles Wachstum in verschiedensten technologieverwebten Bereichen gerade Mal die Ausgangslage der letzten Kicks gewesen sein.

Nachdem wir exponentielles Wachstum betrachtet haben, schauen wir uns an, was dieses fĂŒr unseren Alltag bedeutet. Denn es fĂŒhrt direkt zu einer ungewohnten Denkform,

Exponentielles Denken

Exponentielles Denken besteht fĂŒr mich aus zwei Skills:

  1. VerstĂ€ndnis fĂŒr aktuelle und kommende Entwicklungen. Seien sie technologischer, wissenschaftlicher oder gesellschaftlicher Art.
  2. Extrapolation und Vorausschau auf Basis dieses Wissens. Ein GefĂŒhl fĂŒr die Welt in der wir leben (werden).

Was bedeutet das konkret? Wenn ich weiß, was auf uns zukommt, sowohl global, lokal, digital und analog, dann kann ich handeln. Wenn ich befĂ€higt bin zu handeln, kann ich in mich hineinschauen und mich fragen, was ich tun möchte um mich selbst zu erfĂŒllen und die Welt besser zu machen. Und dann tue ich einfach.

Lineares und exponentielles Wachstum verstehen

Mit diesem Wissen und VerstÀndnis ist die Kombination aus Leidenschaft und KontinuitÀt das, was die Welt verÀndert. Oder um es mit Paolo Coelho zu sagen:

Du verÀnderst die Welt durch dein Vorbild. Nicht durch deine Meinung.

Mehr zu exponentiellem Denken (vor allem in Englisch) findest du hier, hier, hier und hier.

Exponentielles Denken ist nicht ganz einfach, zu Beginn kontraintuitiv und zunÀchst ungewohnt, hilft aber enorm. Da auch der Mensch sich exponentiell entwickelt hat und dementsprechend Probleme wie der Klimawandel nur noch exponentiell zu verstehen sind, ist diese Art des Denkens essentiell.

Nachdem wir jetzt also wissen was exponentielles Wachstum und Denken ist, möchte ich hier meine eigenen Gedanken zu diesem Thema niederschreiben. Denn ich glaube, exponentielles Wachstum in verschiedenen Feldern zur gleichen Zeit fĂŒhrt zu einigen interessanten und zu wenig / gar nicht betrachteten Effekten. Was meine ich damit?

Meine These zum technologischen exponentiellen Wachstum

Mal angenommen wir folgen dem von Ray Kurzweil und Kollegen skizzierten Pfad aktuell. (Ray Kurzweil war einer der ersten, der exponentielles Wachstum auf Technologien ĂŒbertragen und Thesen daraus entwickelt hat. Er ist auch einer der bekanntesten Denker zum Thema)

Dann ĂŒbersehen er und seine geschĂ€tzten Kollegen meiner Meinung nach (mindestens) sechs gravierende Faktoren bei Ihren Prognosen:

  1. Die richtigen Werkzeuge
  2. Ausbrecher
  3. Starke Wechselwirkungen
  4. Autarkie
  5. Motivation
  6. Wettbewerb, Freizeit, ErfĂŒllung & Harmonie und multiple Synergien

Es stimmt, Sie haben Ihre eigenen Prognosen zum Teil bereits korrigiert, da der Fortschritt schneller vonstatten geht, als gedacht, dennoch fehlen die hier angebrachten Punkte in Ihrer Betrachtung nach wie vor.

Schauen wir uns Schritt fĂŒr Schritt an, was jeder dieser Faktoren mit exponentiellem Wachstum in der Technologie, KomplexitĂ€t und dem Fortschritt generell zu tun hat:

1. Die richtigen Werkzeuge đŸ”©

Mit den richtigen Werkzeugen ist exponentielles Wachstum erst der AnfangDas Erste was ich an der Betrachtung der Ausgangslage der SingularitĂ€t zu bemĂ€ngeln habe, ist die beinahe ausschließlich makroökonomische Betrachtung des ganzen.

Obwohl ausgehend von u.a. vielen Einzelleistungen als Nachweis der Richtigkeit.

Systemisch betrachtet mag es zum jetzigen Zeitpunkt stimmen, gewisse Kurven bewegen sich mit einiger Genauigkeit prognostizierbar. Doch dabei werden schlicht bestehende Trends fortgeschrieben und geringfĂŒgig adjustiert.

Was in dieser Betrachtung von oben fehlt, ist die Phantasie des Mikromaßstabs.

Wenn auch nur ein Prozent mehr der aktuellen Weltbevölkerung 50% der aktuell verfĂŒgbaren Möglichkeiten nutzen wĂŒrde, sĂ€he das exponentielle Wachstum in nahezu jedem denkbaren Bereich anders aus.

Mit aktuell verfĂŒgbaren Möglichkeiten meine ich zum Beispiel BĂŒcher, Blogs, YoutubekanĂ€le etc. – All das was ich auf meiner Ressourcenseite aufgefĂŒhrt habe und noch mehr in dieser Richtung.

So etwas wie ein digitaler Inkubator, von jedem Ort der Welt aus verfĂŒgbar, wĂŒrde auf die richtigen Geister und Möglichkeiten treffend, die Kurve des exponentiellen Wachstums stark verĂ€ndern.

Betrachtet man dann noch die Theorie der Disruption, so erscheint ein wesentlich schnelleres und gravierenderes Bild des Umbruchs und Fortschritts.

Wenn besagte potenzielle Innovatoren auf das richtige Netzwerk treffen (Mitarbeiter, Investoren, Infrastruktur, Crowdfunding etc.) und die richtigen Projekte realisieren (man stelle sich ein Pokemon Go fĂŒr Zukunftstechnologien vor), werden viele Dinge auf den Kopf gestellt.

Ich glaube das wenn die richtigen Informationen, die richtigen Prozesse und vereinfachende Methoden den richtigen Leuten (Jeder der Interesse an einer neuen Technologie hat und damit etwas hin zum positiven bewegen möchte, aus welchem Motiv auch immer – Ein Knowledgeman) zur VerfĂŒgung stehen und richtig angewandt werden, kann sich schon allein dadurch viel Ă€ndern.

Denn aktuell gibt es viel zu viele Informationen, und man weiß nie vorher was man wirklich brauchen kann ,bevor man nicht selbst viel Zeit darin investiert hat.

Kombiniert man diese Subthese mit der Tipping Point Theorie von Malcolm Gladwell, so bedeutet dies eine potenzielle Verfielfachung des möglichen Impacts sehr weniger.

Was die eine Frage offen lÀsst: Wie verwandeln wir Potenzial in RealitÀt?

In kurz: Wenn die richtigen Leute die richtigen Mittel in die Hand bekommen schaffen wir so die richtigen Werkzeuge um mit sehr wenig Aufwand einen gigantischen positiven Ertrag fĂŒr die Zukunft der Menschheit zu erzeugen.

2. Ausbrecher 🔑

Ausbrecher-Technologien stellen das exponentielle Wachstum auf den KopfAusbrecher sind fĂŒr mich hier Technologien wie z.B. der Hochtemperatur-Supraleiter oder erste Produkte der Pico- oder Femtotechnologie welche in der Massenanwendung nicht wirklich mehr so weit weg scheinen wie man vielleicht glauben mag.

Wenn eine solche Technologie, bzw. eine solche Technologieklassen-Grundlage kommt, dann bricht wahrscheinlich das Innovations- Wirtschafts- und Wohlstandswachstum kurzzeitig stark nach oben aus.

Warum? Schauen wir uns das Beispiel Nanotechnologie an. (Wobei Nanotechnologie in diesem Rahmen als sÀmtliche Technologie im Nanobereich gesehen wird)

Nanotechnologie ist der Treiber der Großteils unseres Fortschritts. Von Computerplatinen ĂŒber Quantencomputer und Metamaterialen bis hin zu Technologien wie CRISPR sind mittlerweile geschĂ€tzt 80% aller relevanten und vielversprechenden Fortschritte im Nanobereich angesiedelt.

Und da der Aufbruch in neue Skalen nach unten wie nach oben im Laufe der Menschheitsgeschichte kontinuierlich fĂŒr eine gigantische Vielzahl an Innovationen gesorgt hat, wird das hier nicht anders sein.

Exponentielles Wachstum wird durch Ausbrecher multipel ĂŒberexponentiell wenn man es in einem Satz zusammenfassen sollte.

Ich stimme mit Michiu Kaku in der These ĂŒberein, dass die grĂ¶ĂŸten Fortschritte durch Entwicklungen in einem oder mehreren von drei Gebieten geschehen:

  1. Logistik
  2. Energieversorgung
  3. Kommunikation

Meine ausfĂŒhrliche BegrĂŒndung dafĂŒr findest du hier.

Ausbrechertechnologien bieten die technologische Grundlage, die wissenschaftliche und theoretische Infrastruktur fĂŒr Innovationen in sĂ€mtlichen Gebieten.

Und obwohl viele Experten, Kurzweil inbegriffen, Ihre Prognosen inzwischen immer wieder selbst nach oben korrigieren, ĂŒbersehen sie meiner Meinung nach diese grundlegenden Potentiale.

Diese geschehen oftmals in Details, doch es ist nicht ausgeschlossen, schon gar nicht im Rahmen eines potenziellen kalten KI-Krieges, dass so etwas in einer Technologie ĂŒber eine Ausbrechertechnologie in den nĂ€chsten Jahren passiert.

In kurz: Ausbrecher sind Grundlagen fĂŒr- und Klassen von Technologien die an sich bereits enormes Potenzial bergen, in Ihrem Kielwasser allerdings zusĂ€tzlich gigantisches Disruptionspotenzial mit sich bringen.

3. Starke Wechselwirkungen đŸ§Č

Starke Wechselwirkungen und exponentielles WachstumBei der LektĂŒre seines Buches „Menschheit 2.0“ ist mir aufgefallen, dass Ray Kurzweil vermutlich nur „schwache“ Wechselwirkungen zwischen den Wissenschaftsdisziplinen voraussetzt, dass heißt zwar durchaus gegenseitige Befruchtungen, aber nichts was den „smoothen skizzierten trend“ verĂ€ndert.

Wenn aber eine Technologie wie zb ein neues Material (ĂŒberall sind materialien die grundlage und wichtig) oder ein neuer, vereinfachender prozess (der ĂŒberall angewandt werden kann und deutliche effizienzsprĂŒnge erlaubt) implementiert wird, wirkt sich das ja quer durch alle disziplinen positiv aus

Aktuell wunderbar zu sehen, da wir quasi live dabei zu sehen können wie eine einzige entwicklung dutzende wenn nicht hunderte disziplinen auf einmal umwÀlzt.

Die rede ist von Graphen und den ihm folgenden einatomlagigen Materialderivaten wie Silicen

4. Autarkie & Potentialentfaltung 💡

Autarkie und Potentialentfaltung im Zeitalter exponentiellen WachstumsWir haben mittlerweile die Technologie jeden menschen in jedem seiner Aktiotope autark zu machen.

Schauen wir uns kurz die damit verbundenen Implikationen an:

  • Autarkie befriedigt automatisiert die GrundbedĂŒrfnisse des Nutzers
  • Dadurch wird dessen Freiheit, UnabhĂ€ngigkeit, Sicherheit und Freiheit statt wie bisher intersubjektiv jetzt materiell garantiert
  • Dadurch entsteht die Grundlage fĂŒr freie und intrinsisch motivierte Handlungen
  • Richtig genutzt, befĂ€higt und kanalysiert kann so jeder genau das tun, was ihn glĂŒcklich macht
  • Dadurch wird das Kollektiv glĂŒcklich und der Fortschritt maximiert, da sich jeder Einzelne entfalten und mit anderen zusammenarbeiten kann und somit statt das Zwang und Druck aus Freude und Neugier “gearbeitet” wird
  • Autarkie ist die beste denkbare Möglichkeit GlĂŒck und Fortschritt gleichermaßen zu maximieren wĂ€hrend zeitgleich die meisten der aktuellen grĂ¶ĂŸten Probleme gelöst werden

Detaillierter gehe ich auf meiner Seite zum Thema Autarkie wie auch in meinem Buch auf meine Idee der individuellen Autarkie ein.

In kurz: Autarkie ermöglicht materiell garantierte Sicherheit, Freiheit und UnabhĂ€ngigkeit des Anwenders. Die richtigen Umgebungsparameter vorausgesetzt kann sich dieser frei entfalten und somit aus Spaß am kollektiven Fortschritt mitwirken. Dies wird das NettoglĂŒck der Menschheit ebenso wie deren Fortschritt vielfach multiplizieren.

Doch damit nicht genug, nun hat der Nutzer theoretisch die zeit und die Chance sich selbst zu entfalten und in vollkommener Freude selbst zu vollenden, doch wie, ohne eine gewisse FĂŒhrung? Aus Leere wird nur im subatomaren raum direkt etwas, und das auch dort nur kurz.

Und daraus resultierend: der Faktor Spaß

5. Motivation 🏃

Exponentielles Wachstum und MotivationIn der heutigen Gesellschaft trifft man viel, viel viel VIEL zu wenige positiv gestimmte Menschen!

Doch was wenn sich das Ă€ndert? Schon heute kann ein Einzelner oder eine kleine Gruppe motivierter Individuen die Welt auf den Kopf stellen. Man denke nur an die GrĂŒnder der heute grĂ¶ĂŸten Internetunternehmen oder Menschen wie ihn oder Sie oder Sie. 

Die hatten Spaß und waren wissbegierig in ihren Gebieten!

Was passiert wenn man den Anteil dieser Menschen von einem Zehntel Prozent der Weltbevölkerung auf eines bringt? Oder 5? Oder 50? 

Generell stellt das die Frage nach den Auswirkungen von psychologischen VerÀnderungen, ray geht davon aus das alles geistig so bleibt wie es ist, was aber wenn die fröhlichen, interessierten und wirklich gebildeten menschen nun auch noch anreize wie einen Wettbewerb bekommen? Etwas das die meisten aufgrund evolutionÀrer (du oder ich) Prozesse sehr effektiv zu motivieren imstande ist.

Ich glaube auch das wirkt zusÀtzlich multipikativ auf all das oben genannte.

Du siehst, ich glaube das mehr drin ist als das was uns viele Techno-Optimisten erzÀhlen. Und ich möchte es ermöglichen.

Und was wenn all diese menschen noch vernetzt sind und gemeinsam mit spaß an fortschritt und glĂŒck arbeiten?

All dies bringt mich zur formulierung meiner Ausgangsthese, wenn all diese Faktoren zusammenkommen, wÀchst das exponentielle wachstum, und wenn auch nur kurzfristig und verzögert, nochmals exponentiell. Warum?

Weil mittlerweile jeder Mensch einfach dinge tun (und das teilweise effektiver! erklÀre ich detailliert in einem meiner kurs warum) kann die bis vor kurzem firmen, universitÀten oder staaten vorenthalten waren. Weil er dank netzwerken und schnellen produktionsmethoden sowie effektiven Transportunternehmen binnen wochen und monaten die welt damit umkrempeln kann. Weil: siehe oben.

 

6. Wettbewerb & Freizeit, ErfĂŒllung und HarmonieÂ đŸ„…

Exponentielles Wachstum plus Wettbewerbe und Freizeit

Wettbewerbseinfluss.

Perfektes beispiel sind die im rahmen des XPRIZE gemachten fortschritte. Die raumfahrt wurde und wird dank ihm privatisiert, ich finde das kann man fĂŒr sich genommen schon stehen lassen.

Freizeit und Stressfreiheit:

Abseits von weniger stress, was sich konkret u.a. In lĂ€ngerer lebensdauer niederschlĂ€gt, kann ein durchschnittlicher arbeitnehmer heute nach min. 8h arbeit und ca 2stunden hin/rĂŒckfahrt, terminen und einkĂ€ufen sowie der essenszubereitung, ggf. Dem partner und kindern, sport und andere hobbies im bestfall, und evtl. Noch etwas entspannung heute ca 1-3 stunden maximal pro tag fĂŒr eine leidenschaft nutzen.

Dies wird sich allein dank autarkie mindestens exponentiell erweitern auf bis zu 11h/tag wenn gewollt oder 15h/tag wenn wirklich eine obszession beginnt.

Was heißt das fĂŒr dich?

  1. Halte stets Ausschau nach Bereichen die mit Daten in BerĂŒhrung kommen.
  2. Extrapoliere exponentiell. Siehe Abschnitt exponentielles Denken und hier bei Wait but Why
  3. Bilde und ggf. investiere in exponentielle Bereiche.

Im Optimalfall in Bereiche die interdisziplinĂ€res Wissen benötigen, disruptives Potenzial bieten und multiple Bereiche betreffen. Zum Beispiel augmented / virtual Reality: Diese Technologien lassen sich nahezu mit allem kombinieren und ĂŒberall einsetzen.

Ich glaube die nĂ€chsten „Big 5“ sind Next Level Computing Systeme, 3D- & 4D-Druck, Robotics, Next Level Energy Systeme und KĂŒnstliche Intelligenz. (Was kĂŒnstliche Intelligenz ist, erfĂ€hrst du hier)

Fazit:

  1. Faktoren wie den von peter Diamandis oftmals beschworenen Wettbewerbseinfluss, tipping points wie von Malcolm Gladwell beschrieben oder hier gar nicht weiter ausgefĂŒhrten Nebeneffekten der oben genannten Faktoren gar nicht einberechnet. (Da diese zweifelsohne gewichtig sein mögen, aber nicht in der gleichen Skala meiner Meinung nach)
  2. Mit den richtigen Werkzeugen geht alles besser
  3. Mehr erfĂŒllte Menschen fĂŒhren zu besserer Technologie fĂŒhrt zu mehr erfĂŒllten Menschen. Siehe hierzu auch das sehr gut gemachte Video von Kurzgesagt.

Es ist, wie sowieso immer, alles eine Frage der Allokation. In diesem Falle allerdings konkret der Human Ressources, da jeder Mensch der an „falschen“ bzw. „negativen“ Technologien arbeitet, dort weg- und zur Entwicklung

 

Wie siehst du das ganze?

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